Business Frau

Push und Pull

Wenn es ein Geheimnis für den perfekten Flirt gibt, dann ist es Push and Pull.


Push und Pull ist die Basis für jeden Flirt. Es beschreibt das fundamentale Prinzip des Flirtenden in seinen Handlungen ambivalent und vielschichtig zu sein. Er fährt nicht nur eine Methode ab, sondern wechselt zwischen ihnen hin und her. Er zeigt Begehren und lässt es wieder fallen. Er macht Komplimente und revidiert sie wieder.

Um das Prinzip besser zu erklären muss ich mit verschiedenen Beispielen aus der Praxis die einzelnen Facetten beschreiben.

Komplimente machen

Mit Komplimenten zeige ich dem Mädchen mein deutliches Interesse an ihr. Kaum eine andere Aussage wird von ihr offenslichtlicher verstanden als das Kompliment. Sie weiß ich bin interessiert und kann nun dementsprechend darauf reagieren.

Der handelsübliche AFC, der einfache Typ der sich an das Mädchen ranschmeißen will, ohne jegliches Feingefühl und wahres Interesse, beginnt die meissten Interaktionen direkt mit einem ganzen Haufen an Komplimenten. Das Mädchen kennt also, je hübscher desto mehr, Komplimente, und hört sie Tag ein Tag aus. Sie hört sie so oft, dass sie weder richtig zuhört, noch ihnen wirkliche Beachtung schenkt. Es ist ein direkter Abturner. Hier angekommen ist es schier aussichtslos noch mehr zu versuchen.

Der findige Aufreisser jedoch ist gewitzter. Ein anschleichendes Kompliment (Pull) wird direkt mit einem nekischen Spruch abgetan (Push).

Ich ziehe sie zu mir, sinnbildlich, indem ich ihr sage, dass ich ihre Schuhe mag. Doch, noch bevor das Mädchen in ihre übliche Haltung fallen kann und das Gespräch damit schon für beendet erklärt, wird ein anzweifelnder Satz gesagt, wie beispielsweise Die seh ich heute schon zum dritten Mal.

Körpersprache

Schon beim ersten Ansprechen versuche ich in meine natürliche Interaktion Berührungen einzubauen. Schließlich flirte ich mit dem Mädchen. Also zeige ich ihr meine Zuneigung auch durch Berührungen. Auch hier bin ich jedoch ambivalent.
Wenn ich beispielsweise meinen Arm um sie lege, weil ich gerade eine witzige Geschichte über sie erzähle (Pull), stoße ich sie im nächsten Moment, sinnbildlich, von mir (Push).

Dabei kann ich je nach Erfahrung die Grenzen ausreizen. Kurz vor dem Moment in dem die Berührung schon zu lang ist, und langsam anfängt für sie unangenehm zu werden, stoße ich sie von mir. Das reißt sie aus ihrer üblichen Haltung heraus und bringt sie zum nachdenken. Sie kann mich so nicht einschätzen und dadurch auch nicht als einen von vielen anderen Typen abstempeln.

Spielerische Zankereien

Wenn wir bereits in einem Gespräch sind und das Mädchen eine Aussage über sich selbst macht, kann ich dies als weitere Neckerei verwenden. Sie sagt beispielsweise etwas wie Ich gehe jeden Abend joggen. Daraufhin schubse ich sie leicht (Push) und sage etwas wie Ach hör auf, ich seh dich doch Abends immer beim McDonalds (wieder Push).

Und noch bevor sie darauf wirklich reagieren kann, hole ich sie wieder an mich und knuddel sie kurz (Pull). Sag dabei sowas wie Du bist so süß wenn du deinen Gartensalat mampfst (wieder Pull).

Wesentliches

Es ist wichtig darauf zu achten, dass ich stets ambivalent wirke. Sie sollte nicht den Eindruck kriegen, meine Absichten direkt zu durchschauen. Etwas misteriös flirtet es sich einfach leichter. Ich nehme dabei weder mich noch sie wirklich richtig ernst, habe immer Spaß und bin dadurch ein gerngesehener Geselle.

Es heisst Push, sie zu schubsen, sie zu ärgern, sie zu necken. Mir einen Spaß mit ihr zu erlauben und sie ein wenig auf dem Schlauch stehen lassen.

Und es heisst Pull, sie zu knuddeln, ihr Komplimente zu machen, ihr zu zeigen, dass ich sie schätze und gern habe.

Gebt eurem Flirten die richtige Würze mit einer Prise Push und einem Schuss Pull. Und denkt dran, keep it Smooth.

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