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Innere Einstellung

Mein Leben ist doof?

Nicht mein Leben bestimmt mich. Ich selbst bestimme mich. Und ich selbst bestimme mein Leben. Ich bin der aktive Part. Wenn mein Leben nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, liegt das nicht an den äußeren Umständen. Es liegt nicht an meinen Eltern, oder an meinem Job. Nicht an meinen Freunden. Es liegt an mir allein. Je schlimmer mein Leben ist, umso mehr Mist habe ich also verzapft. Klar das sich dies kaum jemand eingestehen will. Gerade desshalb wird also munter von sich geschoben. Verantwortung habe ich noch nie gehabt, und habe auch nicht vor mal welche anzunehmen.

Sich selbst diese Verantwortung einzugestehen, und sie auch bewusst aufzunehmen verlangt viel Mut und Selbstbewusstsein von mir ab. Ich kann niemanden mehr dafür bestrafen, dass es mir schlecht geht. Ich selbst muss bestraft werden. Ich bin der Böse.

Es mag unschön sein, doch es ist der richtige Weg. Es bringt gar nichts jemand Anderen dafür zu bestrafen. Ich fühle mich dadurch nur kurzfristig besser, und mein Leben bleibt wie es ist. Es gibt keine Veränderung, und ich bleibe gefangen in meinem langweiligen oder gar furchtbaren Leben.

Ich bestimme mein Leben

Mit meiner Einstellung bestimme ich mein Leben. Man sagt, du ziehst im Leben an was du bist. Nicht was ich denke, was ich tu, oder was ich gerne habe, kommt mir im Leben vor, sondern was ich bin. Wenn ich sportlich bin, bestimmt dies mein Leben. Bin ich faul, bestimmt das mein Leben.

Bin ich neugierig, werde ich immer wieder Dinge finden, die ich gerne erfahren will. Dinge die mich interessieren, und die meine Neugier wecken. Ein fauler Mensch wird immer um sich herum Arbeit und Bedrückung sehen. Es wird ihn schlauchen, und er wird nur noch fauler. Und frustrierter.

Die Art der Einstellung bestimmt somit mein Leben. Bin ich negativ eingestellt, trifft mich Negatives im Leben. Ich muss also das Positive überwiegen lassen, wenn ich mein Leben positiv gestalten will. Egal wieviel Träume oder Ziele ich habe, ob ich sie erreiche liegt nur an mir und meiner Einstellung. Ich will mein Leben positiv leben. Voller Freude und Glück, und neuen positiven, wertvollen und einfach großartigen Erfahrungen.

Die Einstellung im Härtetest

Der Härtetest für meine positive Einstellung ist meine Umwelt. Die Menschen mit denen ich zusammenlebe, oder die ich auf der Straße treffe. Alle Menschen, ausnahmslos jede einzelne Situation, stellt mich mit meiner Einstellung auf die Probe.

Im Straßenverkehr drängelt sich einer vor mich, oder nimmt mir die Vorfahrt. Im Supermarkt ist eine lange Schlange. Oder die Benzinpreise, die sich immer weiter in den Himmel heben. Jede noch so kleine Kleinigkeit, die mich ärgert, stellt mich auf die Probe. Lasse ich mich von diesen Dingen wirklich beeinflussen, oder sehe ich das größere Bild?

Eines habe ich gelernt. Wenn ich mich von nichts und niemandem in meinem Leben aus der Bahn werfen lasse, lebe ich ein besseres Leben. Und mal im Ernst, es lohnt sich alles nicht.

Das Leben ist zu kurz um grummelig verbracht zu werden. Es ist albern, und völlig unnötig sich über andere Menschen zu ärgern, sei ihre Tat auch noch so schlimm. Denn die Energie, die ich damit aufbringe mich über Dinge zu ärgern, die außerhalb meines Einflussbereichs liegen, verliere ich für die Erfüllung meiner Träume. Und die kriege ich nicht mehr wieder. Auch die Zeit ist dann weg, undzwar für immer. Und was hat es gebracht? Ich habe mich nur geärgert, und Zeit verschwendet. Geändert hat es nichts an der Situation, und nichts an den Menschen um mich herum. Sie machen weiterhin das was sie wollen, und machen weiterhin genau das was mich ärgert.

Doch wenn ich einmal darüber nachdenke, und sehe, wie albern all das Geärgere ist, kann ich den tieferen Sinn verstehen.

Solche Dinge, die kleinen Dinge im Alltag, all das was das Leben ausmacht, stellt meine Lebenseinstellung auf die Probe. Ich kann natürlich in großen Dingen positiv leben, eine gute Einstellung haben, und alles geregelt kriegen, doch die kleinen unbewussten Dinge sind es, die wirklich zeigen wie mein Wesen ist. Wenn ich mich auch nur einen Tag lang beobachte, wie ich auf alles reagiere, was in meinem Leben läuft, so kann ich mein wahres Wesen kennenlernen. So weiß ich, was ich ändern muss um so zu leben wie ich es will.

Mein Traum ist mein Ziel

Ich habe die Wahl. Habe ich einen Traum oder nicht? Will ich etwas in meinem Leben erreichen oder nicht? Ich wette jeder Mensch will es. Etwas erreichen. Stolz auf etwas sein. Was auch immer es ist. Ein Ziel hat wirklich jeder Mensch, denn genau das ist es, was uns zum Menschen macht.

Dieser Traum ist das was mein persönliches Leben bestimmt. Es ist das, was mich ausmacht. Mich allein in meinem tiefsten Inneren. Ich sollte genau überlegen was mein Traum ist. Mein Traum in meinem Leben. Nicht der Traum meiner Eltern, meiner Freunde, meiner Vorgesetzten oder sonstigen Personen. Wenn ich nicht meinen eigenen Traum lebe, bin ich nur ein Schatten meiner selbst.

Ich alleine habe die Wahl, ob ich mich mit diesem Traum von mir, wirklich durchsetzen will oder nicht. Will ich es nicht, ist der Traum wohl nicht stark genug. Oder ich steh mir selbst im Weg und habe Angst. Da muss ich an meinem Selbstbewusstsein arbeiten.

Doch hin und wieder kann es auch vorkommen, dass andere Menschen mir im Weg stehen. Sie hören von meinem Traum und lachen darüber. Sie finden es albern, oder unmöglich, und sagen, dass ich es niemals schaffen kann. Sie machen entweder mein Ziel nieder, oder meinen Weg. Oder sogar beides.

Hier sehe ich wieder die Aufgabe die mir das Leben stellt. Bin ich stark genug, selbstbewusst genug, mich der Kritik zu stellen? Oder will ich lieber kuschen, und den Moralvorstellungen von Anderen folgen. Mein eigenes Leben in den Schatten stellen um die Anerkennung anderer zu ernten?

Warum machen Menschen sowas? Warum machen sie sich über andere Menschen lustig? Keine Ahnung. Aber interessiert es mich wirklich? Warum sollte es? Bringt es mich denn weiter auf meinem Weg? Nein, sicherlich nicht. Warum sollte ich also auf die Meinung anderer Menschen Wert legen?

Fakt ist, es wird immer wieder Leute geben, die sich lustig machen über mich. Warum, ist doch egal. Ich lasse mich davon jedoch nicht abbringen. Denn ich will nicht ihren Standards entsprechen, ich habe meine eigenen Standards. Ich lebe mein eigenes Leben, und bin für mein eigenes Glück verantwortlich. Wer sich über mich lustig macht, bestärkt mich nur noch mehr in meinem Vorhaben. Denn ich weiß, dass ich auf meinem Weg weiter bin als die Person. Sie hat die Zeit und die Muße, sich über mich lustig zu machen. Vielleicht sogar öffentlich? Sie bezieht noch mehr Leute hinein, und schart eine Masse von Menschen um sich, die alle mit dem Finger auf mich zeigen und lachen?

Wer hier den Fehler macht, und sich darüber aufregt, zu viel darüber nachdenkt, oder sich gar davon einschüchtern lässt, lebt sein Leben nicht mehr nach seinen Regeln. Ich habe dann die Regeln von Anderen angenommen.

Wen interessiert das denn? Ein ignoranter Mensch schafft es immer wieder eine Schar von weiteren Ignoranten um sich herum aufzubauen. Entscheide ich, dass es mich wirklich stört, komme ich schon damit von meinem Weg ab.

Also Schluß mit dem Gejammer. Aufgehört mit dem Selbstmitleid. Den schlechten Gedanken, den Minderwertigkeitskomplexen und den falschen Vorstellungen. Die Meinung anderer Menschen war gestern wichtig, nicht mehr heute. Heute fange ich an mein eigenes Leben zu leben, und nicht das von anderen Menschen. Auf gehts.

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