Business Frau

Sowas wie ein Abschied

Keine Sorge, es ist kein wirklicher Abschied. Es ist eher ein Bis später. Besser noch, ein See you soon.
Wovon ich eigentlich rede? Dafür muss ich etwas ausholen.
Wenn man mit dem Wunsch der Selbstständigkeit auf den Markt tritt, und früh startet, mit kaum mehr als einer Idee und einem halben Konzept, so kommt man zwangsläufig an den Punkt an dem ich nun angelangt bin. Der Weg den ich eingelegt habe unterscheidet sich von dem Weg den ich gehen möchte. Ich bin erste Schritte gegangen, muss aber nun die Richtung anpassen, um meinem Ziel näherzukommen.

Mit dem Bereich Startup Beratung bin ich aufgetreten. Meine Idee war, Menschen zu helfen sich selbst verwirklichen zu können. Doch vor Kurzem fand ich heraus, dass ich mit meiner Homepage, und der jetztigen Richtung nicht präzise genug auf mein Ziel zusteuere. Denn Selbstverwirklichung hört nicht bei beruflichem bzw. finanziellem Erfolg auf. Ganz im Gegenteil. Wenn man nicht mit sich selbst im Reinen ist, glücklich und zufrieden lebt, und gesund lebt, kann man nur schwer mit den Herausforderungen der Selbstständigkeit klarkommen.
Vielleicht hat es bereits der eine oder andere Leser festgestellt, dass meine Artikel sich oft eher um die eigenen Grenzen drehen, und nicht präzise genug um das eigentliche Thema Startup Beratung, das sicher viele Leser sich erhofft haben, die auf diese Seite gestoßen sind. Ich habe Artikel geschrieben, wie ich mich selbst verändern kann, wie ich mich verbessern kann, und wie ich mich selbst motivieren kann den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Rechtliche Themen, steuerliche Tipps, und weitere Bereiche, die der Startupberatung zugeschrieben werden habe ich höhstens angeschnitten.
Meine Motivation für mein Unternehmen war da, jedoch nie sehr hoch. Viele Emailanfragen haben genau die Fragen gestellt, die ich selbst eher langweilig finde. Bei rechtlichen Fragen, steuerlichen Tipps, und Details zu Finanzierungsplänen gehe ich eher zu einem fachkundigen Anwalt. Und zu diesen Institutionen habe ich auch öfters in meinen Artikeln verwiesen.
Nein! Ich muss meine Richtung ändern. Mein Konzept überarbeiten. Das, was ich bereits unbewusst mit meinen Artikeln anspreche muss ich nun nach Außen tragen. Wenn ich mein Konzept daran ausrichte kann ich meine eigentliche Zielgruppe viel bewusster ansprechen.

Was ist denn nun mein Konzept?

In einer letzten Artikelreihe für das bisherige Konzept werde ich die ersten Schritte für mein neues Unternehmen niederschreiben. Ich habe eine genaue Vorstellung wie mein Unternehmen aussehen muss. Ich weiss genau welche Schritte ich gehen will. Und ich habe erst mit diesem Konzept auch eine genaue Vorstellung, wie das Unternehmen in 10 Jahren aussehen kann. Diese hatte ich mit dem bisherigen Konzept nicht.
Ihr werdet also im Laufe der nächsten Zeit genauer erfahren, wohin meine Konzeptänderung geht, und welche Anpassungen ich vornehmen werde. Ich werde genau dokumentieren welche Aufgaben ich erledige, und welche Vorbereitungen ich treffe um mit meinem neuen Unternehmenskonzept an den Markt zu treten. Es wird immernoch der Bereich Beratung sein, doch nun umfasst es einen etwas anderen Schwerpunkt.

Über Konzeptanpassungen

Für Existenzgründer ist es sehr wichtig hin und wieder zu reflektieren, ob man auf dem richtigen Weg ist. Um dies zu machen gibt es sehr viele Möglichkeiten. Die mit Abstand beste Methode ist, anhand verschiedener Indikatoren zu beobachten, ob ich auf dem richtigen Weg bin.
Der wohl wichtigste Indikator ist meine Motivation. Macht mir die Arbeit in meinem Unternehmen und an meinem Unternehmen Spaß? Habe ich Freude in guten wie in schlechten Zeiten? Bin ich hoch motiviert Dinge zu verbessern, Prozesse zu optimieren, und meine Kunden zu versorgen? Ist die Motivation nicht auf einem hohen Level, muss ich mich oft dazu aufraffen zu arbeiten. Dies kann zu Problemen führen, die mit weiteren Indikatoren entdeckt werden können.
Denn meine Kunden sind ebenfalls ein wichtiger Indikator. Wie sieht mein Kundenzuwachs aus? Bekomme ich auf mittelfristige Sicht gesehen mehr Kunden dazu, oder sind die Zahlen eher rückläufig?
Damit einher geht die Zufriedenheit meiner Kunden. Sind meine Kunden durchweg zufrieden, oder gibt es viele Beanstandungen? Vielleicht leidet darunter auch die Qualität meiner Arbeit. Vielleicht gerate ich durch zu viel Stress in Verzug, oder nehme zu viele Aufträge an.
Man erkennt schnell, wenn es einmal nicht perfekt läuft, kann sich eine negative Spirale bilden, und das Unternehmen untergehen lassen.
Es gibt noch einige weitere Indikatoren, die sich in der Betriebswirtschaft ansiedeln. Kenner der eigenen Unternehmenszahlen, und -statistiken können hier auch an wirklichen Zahlen Tendenzen erkennen. Doch bei Startups weiß der Gründer selbst was in seinem Unternehmen läuft.
Erkenne ich also, dass mein Unternehmen nicht auf dem richtigen Weg ist, muss ich einen Richtungswechsel einschlagen. Dafür muss ich natürlich das Ziel selbst kennen. Eine Idee reicht, wie ich gezeigt habe, aus um die ersten Schritte zu machen, und erste Erfahrungen zu sammeln. Doch irgendwann muss man dann die Idee ausformulieren.
Dafür eignet sich ein sogenanntes Mission Statement. Hier beschreibe ich das Ziel, das ich mit meinem Unternehmen erreichen will.

Das Mission Statement

Ich beschreibe hier das Ziel das ich für mich erreichen will. Dies kann unterschiedlichster Art sein. Manche wollen nur eine bestimmte Summe an Geld erreichen, andere eine festgelegte Marktposition mit ihrem Unternehmen. Oft jedoch richtet man es am Kunden selbst aus.
Beim Formulieren des Statements muss man sich kein bisschen zurückhalten. Ein Ich möchte die Welt verbessern reicht bereits für eine erste Version aus. Selbstverständlich ist es sehr hilfreich, wenn man auch beschreiben kann wie ich dieses Ziel erreichen will. Ich will die Welt verbessern indem ich umweltbewusstere Autos entwerfe ist bereits ein gutes Mission Statement. Damit weiß ich als Unternehmer sofort was ich machen will, wer meine Kunden sind, und welche weiteren Schritte ich hierfür gehen muss.
Ich werde mein eigenes Mission Statement sehr bald veröffentlichen, und damit meine verbesserte Geschäftsidee der Öffentlichkeit präsentieren.

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