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Mobile Award - Woche 5 - Ausgangssituation

Die letzte Runde des Mobile Award hat bereits begonnen. In dieser Runde entscheidet sich nun, wer in die nächste Runde einzug erhalten darf, und wer nicht.

In dieser Runde werden sicher alle Gruppen noch einmal alle Register ziehen, um das Beste aus den Zahlen herauszuholen, und so die Marktführerschaft, und gute Punkte zu erhalten. Es wird nicht einfach sich hier von Markt abzusetzen, denn die Konkurrenz ist hart, und jeder will Erfolg haben.

Betrachten wir uns also einmal die Ausgangssituation für die letzte Runde, und schauen wir uns an, welche Zahlen entschieden werden müssen, und welche Vorbereitungen man treffen muss, um die Entscheidungen abzugeben.

Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Durch den schwachen Ölpreis, und der verbesserten Exportaussichten scheint die Wachstumsdelle des Vorjahres ausgestanden zu sein. Die Löhne steigen stärker, als die Lebenshaltungskosten. Damit wird wieder erwartet, dass die Konsumfreudigkeit steigt.
Es wird zudem erwähnt, dass durch Neustrukturierungen in den Krankenversicherungsregelungen die Lohnkosten um zusätzliche 7% steigen, während die Arbeitgeberanteile für die Krankenversicherungen um 7% sinken. Es bleibt zu beobachten, ob diese Situation an den Kosten für das Produkt eine Auswirkung haben wird.

Entwicklungen in Oberheim

Das Studentenwerk muss aufgrund erheblicher Proteste sicherstellen, dass die stadtweiten Hotspots nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Unsere Protestaktion vor zwei Perioden hat also Wirkung gezeigt, und wir können eventuell hier mit zusätzlichen Hotspots in der Stadt punkten.

Nachrichten des Verbandes deutscher Telekommunikationsanbieter (VdTkA)

Der Verband erwartet ein gutes Wachstum in unserer Branche. Es wird von einem Marktwachstum von gut 12% gerechnet, wobei 2/3 davon für den Bereich Business zu erwarten sind. Hierbei wird zudem berichtet, dass die Preissensibilität abnimmt. Für hohe Qualität, und hohe Technologie sind die Kunden bereit auch mehr Geld zu bezahlen.
Das sind doch rosige Aussichen für die Preisbestimmung.

Unternehmenssituation

Die Abteilung Neue Medien der Oberheimer Zeitung möchte die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Sie plant eine Abnahme des Produkts Broadband mit 6.000 Anschlüssen, zu einem Preis von 230 Euro. Dazu möchte man auch das Produkt Business mit insgesamt 500 Anschlüssen abnehmen, hier jedoch zu einem Preis von 420 Euro.
Hierbei sollen beide Produkte jeweils einen Technologieindex von mindestens 1,20 haben. Dies kriegen wir sicherlich hin.

Die Regulierungsbehörde senkt die Durchleitungsgebühren für die Anschlüsse, womit die variablen Kosten für die Leistungserstellung um 50% gesenkt werden. Wir haben hier also 20 Euro statt 40 Euro beim Produkt Broadband, und 30 statt 60 Euro für das Produkt Business.

Es wird wieder einmal zu einer stärkeren Differenzierung der Angebote geraten. Hierfür gibt es zusätzliche Features. Zum Einen gibt es Kooperationen mit Mobilfunkbetreibern, zum Anderen die Möglichkeit die Bundesliga zu übetragen. Hierfür sollte man jedoch genau abwägen ob die Kunden mit dem jeweiligen Feature einen Mehrwert in ihrem Produkt sehen, oder nicht.

Man muss zudem mit einem höheren Aufwand bei der Einstellung neuer Mitarbeiter im Technischen Service rechnen. Die Einstiegsproduktivität wird aufgrund guter Konjunktur um etwa 10% geringer sein, als bei bereits angestellten Mitarbeitern. Dieser Tendenz kann man jedoch mit verstärktem Training entgegensteuern.

In dieser Periode gibt es nun die Möglichkeit den Vertrieb mittels Sales Promotion Aktionen zu unterstützen. Hierbei kann man direkte Werbemaßnahmen am Kunden tätigen, um zusätzliche Kunden an Land zu ziehen. Die Wirkung ist jedoch hierbei kurzlebiger als bei der klassischen Werbung.

Fazit

Die Ausgangslage kann kaum idealer sein, zumindest in unserer Situation. Das Preisbewusstsein ist niedrig, die Wirtschaft boomt, es gibt zahlreiche Features, und die Kosten sind ebenfalls gesunken. Wir können also ordentlich planen, und erhoffen uns ein starkes Wachstum in dieser Periode. Die Konkurrenz wird sicherlich ähnliche Möglichkeiten haben, aber dies werden wir versuchen zu berücksichtigen.

Wir sind sehr gespannt auf die letzte Runde, und drücken allen Teams selbstverständlich die Daumen. Wir hoffen dennoch, dass wir in die nächste Runde kommen.

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Kommentare (2) -> “Mobile Award - Woche 5 - Ausgangssituation”

  1. Pansen
    04 März 2008 08:34
    1

    Darf ich euch mal was fragen?
    Undzwar bei den Features von Business hattet ihr:
    Rechnung per e-Mail: Ja
    Online-Kundenbereich: Ja
    Virtueller Anrufbeantworter: Ja
    Fastpath: Ja
    Doppelte Bandbreite: Ja
    Security: Ja

    Wieviel hat dabei Fastpath und Rechnung per e-Mail zum Technologieindex beigetragen?

    Freundliche Grüße und viel Glück in der letzten Periode.

  2. admin
    04 März 2008 15:05
    2

    Na klar.
    Also Fastpath hat 0,04 auf den Technologieindex gebracht. Die Rechnung per e-Mail hatte -0,05. Dies liegt vermutlich daran, dass die Kunden dies als Rückschritt ansehen.

Antworten




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