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Mobile Award - Woche 3 - Ausgangssituation

Das neue Spieljahr hat bereits begonnen, und es gibt ein neues Szenario, das den Gruppen bei den weiteren Geschäftsentscheidungen zusätzliche Tipps gibt.

Steigen wir also gleich ein, in die Auswertung der gegebenen Informationen.

Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Die Konjunktur scheint sich im kommenden Jahr gebessert zu haben. Der Euro ist stark, und der Ölpreis hat sich etwas gesetzt.
Die in diesem Jahr anstehende Bundestagswahl verspricht großzügige Steuergeschenke. Es ist jedoch fraglich wie diese ausfallen werden.
Dank der Fußball-EM steigt auch der Konsum an.

Der Export der allgemeinen Wirtschaft ist jedoch rückläufig, und die Industrie hält sich bei Investitionen zurück. Glücklicherweise wird auch der Leitzins um 0,5% gesenkt. Dies wird sich wenigstens etwas positiv beim Überziehungskredit auswirken.

Die Lohnerhöhungen um ca. 2,7% sollten wir diesmal bei unseren Berechnungen berücksichtigen.

Entwicklungen in Oberheim

Es werden zwei Ereignisse berichtet, die mit in die Planungsüberlegungen einfliessen sollten. Zum einen plant der lokale Kabelfernsehanbieter eine massive Modernisierung, wodurch die zukünftige Plantendenz der Kommunikationsbranche in diese Richtung beeinflusst wird. Wenn die Kabelbetreiber neue und attraktive Angebote im Programm haben, wird es für unsere Branche schwer in dieses Feld durch Breitbandkabel einzusteigen.
Zum Anderen plant das Studentenwerk der lokalen Hochschulen einen Ausbau von WLAN-Access-Points in der Stadt. Dadurch würden uns Kunden genommen werden.

Nachrichten des Verbandes deutscher Telekommunikationsanbieter

Der Verband prognostiziert ein starkes Wachstum des Marktes für Breitband-Telekommunikationsdienstleistungen. Es wird eine hohe Nachfrage, auch und vorallem durch technische Innovationen, erwartet. Der Absatz von innovativen Lösungen kann bis zu 22% gesteigert werden.
Es wird außerdem erwähnt, dass die Nachfrage nach Musik und Filmen, sowie Online-Gaming steigt, wodurch das Datenvolumen pro Anschluss um 5-10% steigen soll. Dieser Trend wird zukünftig weiterhin erwartet.

Glücklicherweise haben wir bereits jetzt den Ausbau unserer Infrastruktur begonnen, und können dieser Entwicklung locker standhalten.

Unternehmenssituation

Dieses Mal kommt der Großkunde aus dem Bereich Neue Medien, der Oberheimer Nachrichten. Er bietet eine Abnahme unseres Produkt von bis zu 3.000 Stück, bei einem Preis von 270 Euro pro Anschluß. Hierfür erwartet er jedoch einen Technologieindex von 1.10. Außerdem wird erwähnt, dass bei diesen Anschlüßen die Kapazitäten stärker benutzt werden.
Die erhöhte Kapazität kann unsere Infrastruktur locker halten, doch der hohe Technologieindex könnte Probleme verursachen.

Die Einstellungskosten steigen auf 4.000 Euro, im F&E Bereich sogar auf 6.000 Euro an. Die Lohnerhöhungen betragen 2%. Diese Zahlen sollten mit in unsere Berechnungen fließen.

Technologische Entwicklung

Zu den neuen Features aus der vergangenen Periode gesellen sich noch zwei weitere Verbesserungen.
Fastpath verringert die Latenzzeit zwischen den kommunizierenden Endgeräten, und erhöht die Attraktivität unseres Angebots für Spieler. Die variablen Kosten pro Anschluß bei 6,50 Euro sollten hier jedoch berücksichtigt werden.
Zudem gibt es die Möglichkeit die Bandbreite zu verdoppeln. Hierdurch erhalten die Kunden höhere Download- und Uploadgeschwindigkeiten. Dies ist nicht nur für Spieler, sondern auch für Geschäftskunden interessant. Dieses Feature könnte weiterhin Spieler anziehen, aber auch unserem Großkunden entgegenkommen. Die variablen Kosten von 10 Euro schlagen aber auch hier wieder sehr zu Buche.
Wir sollten also genau durchrechnen, ob wir diese Kosten tragen können, ohne den Preis zu sehr anzuheben.

Projekte Marketing und Vertrieb

In dieser Periode haben wir die Möglichkeit im Bereich Marketing und Vertrieb gewisse Projekte anzustreben. Es gibt drei Alternativen für die man sich entscheiden kann.

  1. Stilles Lobbying - Wir gehen inoffiziell gegen den Ausbau des WLAN Netzes durch die örtlichen Hochschulen vor. Der Nutzen ist hierbei fraglich, dafür droht hierbei kein Imageverlust.
  2. Offenes Lobbying - Wir gehen offensiv und öffentlich gegen den Ausbau des WLAN Netzes vor. Wir starten Anzeigenkampagnen in denen wir den Mißbrauch von Semesterbeiträgen aufzeigen, und die steuerliche Behandlung der Einnahmen hinterfragen. Zudem finanzieren wir erste Musterprozesse gegen einen solchen Ausbau. Hierbei haben wir zwar mehr Möglichkeiten das Problem einzudämmen, könnten aber unser Image dadurch schädigen.
  3. Stillhalteabkommen - Wir würden ein Stillhalteabkommen mit dem lokalen Kabelanbieter treffen, indem er uns zusichert auf das Anbieten von Breitbandzugängen zu verzichen, wohingegen wir auf das zukünftige Angebot von internetbasiertem Fernsehen verzichten. Der Wettbewerb wird hier zwar gebremst, doch gleichermaßen auch unsere Wachstumsoptionen für die Zukunft.

Alle drei Optionen klingen nicht sehr positiv, da bei jeder Möglichkeit ein paar Vorteile einigen Nachteilen entgegenstehen. Man sollte wirklich gut überdenken welchen Weg man hier gehen will, und ob man mit den Konsequenzen umgehen kann. Es ist sehr schade dass es hier keine weiteren Optionen gibt. Eine Partnerschaft mit den Hochschulen wäre hier möglich, indem wir den Ausbau der WLAN Hotspots unterstützen, und dabei unser Produkt vorantreiben. Auch eine Partnerschaft mit dem lokalen Kabelanbieter wäre denkbar, in der man beide Seiten voranbringt.
Aber anscheinend bleibt den Teams hier nichts anderes übrig als die möglichen Szenarien gut zu überdenken.

Die Entscheidungen der einzelnen Teams in unserem Markt interessiert und diesesmal besonders. Wir hoffen, dass wir herausfinden können wofür sich die Konkurrenz entschieden hat. Außerdem wird interessant sein zu sehen, ob die Konkurrenz, vorallem die mit den Dumpingpreisen, die erhöhte Kapazitätsbedürfnisse der Kunden tragen kann. Diese haben nämlich keinen weiteren Ausbau der Infrastruktur gemacht, wodurch sie in dieser Periode zu Kostenproblemen kommen können, da es auch gilt den hohen Technologieindex zu bekommen.

Wir werden nun unsere Planung genau durchrechnen, und durchdenken. Diesesmal wollen wir aus dem negativen Betriebsergebnis raus. Ob uns das gelingt bleibt hierbei abzuwarten.

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