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Mobile Award - Woche 1 - Ergebnisse

Bevor die erste richtige Runde des Spiels beginnt, gab es noch eine Auswertung der Ergebnisse aus der Proberunde. Glücklicherweise wird ab jetzt das Spiel resettet, und man fängt nochmal von Vorne an. Das Ergebnis meines Teams war nämlich alles Andere als erfolgreich. :)

Es folgen also die Ergebnisse.

Executive Summary

Der Absatz des Produkts war 21.911 Stück, des Produkts Broadband, somit mehr als im Vorjahr mit 20.000 Stück. Unser Marktanteil ist auf 8.93% gesunken. Unser Preis wich mit 300 Euro um 7.67% vom Durchschnitt ab, dieser lag nämlich bei 292,33 Euro. Unser Technologieindex ist ein wenig gestiegen, auf 1.04, was durch den Teamzuwachs bei der Forschung und Entwicklung kam. Die Kosten pro Produkt stiegen auf 165,61 Euro an. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass wir mehr Mitarbeiter eingestellt haben, und auch in neue Infrastruktur investiert haben.

Die Auslastung des Technischen Service lag erfreulicherweise bei 74,44%, womit die durchschnittliche Wartezeit bei 1,98 Tagen lag. Dadurch stieg der Service Level auf 119,01, und die Kundenzufriedenheit auf 123,01. Die Investition in die zusätzliche Infrastruktur machte sich hier somit bezahlt, und der Zuwachs an Mitarbeitern sorgte für die geringere Auslastung des Technischen Service. Für die Kunden war unser Ergebnis also sehr positiv.

Jedoch gab es ein sehr schlechtes Betriebsergebnis von -440.000 Euro. Dabei war unsere Zinsbelastung bei 776.000 Euro, 676.000 Euro mehr als in der Vorperiode. Es gab also einen Periodenfehlbetrag von 1.217.000 Euro.

Marktbericht und Lagerwerte

An Besonderheiten ist hier nur zu sehen, dass unser Bekanntheitsgrad um 1% auf 51% gestiegen ist. Ansonsten sieht man hier die genauen Bestellungen der Einzelteile aufgelistet.

Personal, Produktentwicklung

Interessant, oder vielmehr überraschend ergibt sich hier die Aufteilung der Einstellungen. Wo man an Mitarbeitern für Service und Vertrieb, sowie Forschung und Entwicklung den Endbestand in der Maske eingeben musste, wobei hier die Fluktuation somit automatisch ausgeglichen wurde, musste man beim Technischen Service die Einstellungen und Entlassungen eingeben. Die Maske für Mitarbeiter Betrieb galt also für die Mitarbeiter im Technischen Service. Sehr schade, dass dies aus der Maske nicht ersichtlich wurde. Das Jahr endete bei uns also überraschenderweise mit 26 Mitarbeitern (bei 2 Mitarbeitern Fluktuation), anstatt wie gedacht mit etwa 23. Diese Wendung trug zwar positiverweise zur Kundenzufriedenheit bei, mauserte sich aber ebenfalls, wie ich gewarnt habe, zur erheblichen Kostenfalle.
Wir hatten somit fast 800.000 Euro mehr Ausgaben bei den Personalkosten.

Flächenverwendung, Abschreibungen, Kapazitäten

Unsere Gesamtproduktivität der Mitarbeiter ist um 0.01 Punkte angestiegen. Dies lag vermutlich an der Lernkurve, die wahrscheinlich aus dem Anstieg des Technologieindex, und somit aus neuen Erkenntnissen der Forschung und Entwicklung resultiert.
Es zeigt sich hier auch, dass die neue Anlage sehr viele Kosten verursacht. Die Instandhaltung allein kostet mehr als das Doppelte der teureren alten Anlage, der Preis lag auch bei 6.000.000 Euro, was natürlich eine große Menge ist. Dies führte natürlich hauptsächlich zum schlechten Betriebsergebnis.

Kostenarten, Kostenstellenrechnung

Hier sehen wir die Kosten der verschiedenen Abteilungen. Die Instandsetzungskosten fallen hier nochmal besonders auf, die für die neue Anlage doch recht erheblich sind.
Ansonsten gibt es hier nur gewohnte Änderungen an den Kosten der Abteilungen.

Kostenträgerrechnung

Hier ist es genauso wie in dem Bericht davor. Es fällt höhstens auf, dass die Fertigungseinzelkosten gestiegen sind. Eventuell liegt es an dem Großabnehmer, bei dem ja die Sondereinzelkosten höher waren.

Deckungsbeitragsrechnung

Hier wird auch deutlich, dass die zusätlichen Sondereinzelkosten durch den Großabnehmer wirklich die Ursache für die erhöhten Fertigungseinzelkosten waren.
Allgemein sieht man hier ansonsten die genauen Kosten die zum schlechten Betriebsergebnis führten. Wir hatten zwar etwas mehr Umsatz als in der Vorperiode, aber das bei viel mehr Kosten zur Erbringung der Leistung. Besonders hervortretende Zahlen gibt es hier nicht. Man sieht allgemein, dass die erhöhten Kosten der zusätzlichen Mitarbeiter und der neuen Infrastruktur dem geringen Umsatzzuwachs stark entgegenstehen.

Finanzbericht/Bilanz

Quasi direkt aus der Kasse wurde der Erwerb unserer zusätzlichen Anlage bezahlt. Wir hatten einen höheren Zinsaufwand, aber im Endeffekt in der Kasse kein Minus gemacht. Vorausgesetzt unser allgemeiner Umsatz wäre zukünftig weiter gestiegen, hätten wir uns wieder aufrappeln können.
Eine Expansion mit neuer Infrastruktur sollte somit weiterhin sehr gut überlegt werden. Jedoch sollte man sich vielleicht etwas vorsichtiger verhalten auf dem problematischen Markt der Telekommunikation. Wir dürfen nicht zu viel in neue Bereiche Investieren, und dabei das Tagesgeschäft ausser Acht lassen. Schliesslich ist das unsere Haupteinnahme.

Gewinn- und Verlustrechnung

Auch hier sehen wir nochmal, dass der Kauf der neuen Anlage, und die zusätzlichen sonstigen Aufwände das Betriebsergebnis drücken.
Die Erfolgswerte der Periode scheinen hier auch sehr positiv zu sein. Wir haben uns nur zu 17,83% im geplanten Betriebsergebniss geirrt. Leider nützt uns das dennoch nichts, wenn wir grundsätlich hohe Verluste einfahren mussten.

Cash Flow Statement

Hier können wir gut sehen, dass der Kauf der Infrastruktur zum hohen Cash Flow an die Bank führte. Wir haben dadurch ein negatives Betriebsergebnis. Die Kosten durch den Neukauf der Anlage waren im Allgemeinen also auch höher, als die dadurch zusätzlichen Einnahmen.

Marktforschungsbericht

Hier können wir die Entscheidungen von manchen anderen Unternehmen einsehen. Ein Unternehmen hat den Preis für das Produkt gesenkt, eines gesteigert. Somit hat das günstige Unternehmen selbstverständlich sein Marktpotenzial erhöht.
Wir lagen hier gut im Mittelfeld.
Im Technologieindex lagen wir sogar mit dem “Billigunternehmen” gleich, und hatten dabei doch einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht.
Wir haben weniger Vertriebsmitarbeiter, dafür mehr Technische Service Mitarbeiter, und haben dadurch auch die beste Kundenzufriedenheit erzielen können. Dabei haben wir auch fast die geringste Wartezeit bei Serviceanfragen. Leider kann man mit zufriedenen Kunden allein nicht viel reissen, wobei vermutlich in der nächsten Periode der Umsatz dank dieser Mundpropaganda nochmals gestiegen wär.

Der zweite Teil des Berichts ist leider unbrauchbar, da hier die Beschriftungen der Unternehmen fehlt. Wir können uns also leider nicht mit den Umsatzstärksten Unternehmen vergleichen.

Geschäftsberichte der Branche

Hier können wir sehen, dass unser Betriebsergebnis nicht das Schlimmste ist. Das “Billigunternehmen” hat hier noch schlechter abgeschnitten. Leider fällt dies aber nach allen Abzügen nicht mehr auf, und dadurch haben wir den höhsten Periodenfehlbetrag.
Unser Rating fiel, wie beim “Billigunternehmen” auch, unbefriedigend aus. Wir haben die schlechtesten Erfolgswerte.

Ein Blick auf den EBITDA, also das Betriebsergebnis vor Abzug von besonderen Ausgaben, zeigt uns jedoch, dass wir garnicht so schlecht liegen. Viel besser als das “Billigunternehmen”, oder auch der Marktführer. Wir sind hier zwar nicht vorne, wissen aber, dass nur die besonderen Ausgaben hier hauptsächlich zum schlechten Betriebsergebnis führen. Es kann also vermutet werden, dass die nächsten Jahre wesentlich besser gelaufen wären. Mit etwas zusätzlicher Optimierung im Hauptgeschäft hätte es noch vielversprechend werden können.

Entscheidungsprotokoll

Hier können wir also nochmal sehen was wir eigentlich eingestellt haben. Auch, dass die Maske für die Betriebsmitarbeiter von uns missverstanden wurde, und dass die Annahme der Anzahl Typ B Investition richtig war.

Fazit

Wir haben gelernt, dass unsere Entscheidungen voreilig waren, da wir mit einem derart schlechten Betriebsergebnis nicht gerechnet haben. Die Durchsicht der Berichte zeigt, dass hieran nichts überraschend war, und man somit hätte damit rechnen können. In der nächsten Periode werden wir natürlich die Ergebnisse berücksichtigen, und etwas bedachter an die Zahlen gehen.
Wir haben jedoch auch gesehen, dass wir es geschafft haben in Kundenzufriedenheit zu investieren, wie wir es uns vorgenommen haben.

Wir sind also nun sehr gespannt auf die erste Runde, denn ab da wird es ernst. Vielleicht werden wir etwas weniger risikofreudig an die Entscheidungen gehen, und die Zahlen genauer studieren, aber grundsätzlich sind wir sicherlich auf dem richtigen Weg.

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