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Mobile Award - Woche 0 - Ausgangssituation

Im Teilnehmerhandbuch werden einige Fakten zur Ausgangssituation des Unternehmens beschrieben, das es für die Spieler aufzubauen gilt.

Hier also erstmal die blanken Zahlen, die im weiteren Spielverlauf von Interesse sein könnten:

  • Durchschnittlicher Preis für Standard-DSL Vertrag 300 Euro / Jahr
  • Umsatz aus Standard-Verträgen nach Ablauf des Geschäftsjahrs 6.000.000 Euro
  • Das Werbebudget betrug 300.000 Euro
  • Im Bereich Service/Vertrieb wurden 15 Mitarbeiter beschäftigt
  • Im Bereich Technischer Service wurden 20 Mitarbeiter beschäftigt. Dabei wurde die Fluktuation von 2 ausgeglichen, indem man 2 neue Mitarbeiter einstellte.
  • Das Bürogebäude des Unternehmens, am Rande der Innenstag Oberheims, hat 1.000 qm.
  • Die Netzkapazität von derzeit 40.000 Einheiten ist ausreichend für 20.000 DSL Anschlüsse. Bei Engpässen werden automatisch zusätzliche Einheiten extern gemietet, und kosten 75 Euro pro Einheit.
  • In der ersten Spielperiode startet das Unternehmen mit einem Technologieindex von 1,00.
  • Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden 5 Mitarbeiter beschäftigt.
  • Das Produkt besitzt keine zusätzlichen Features, die der Kunde bei Vertragsschluss hinzubuchen kann.
  • Bisher wurden keine besonderen Projekte eingeleitet.
  • Im Bereich Leitung/Verwaltung wurden 10 Mitarbeiter beschäftigt.
  • Der Umsatz des vergangenen Jahres betrug 6.000.000 Euro.

Geschäftsbereiche

Wir haben also herausgefunden, dass das Unternehmen in die Geschäftsbereiche Service/Vertrieb, Technischer Service, Forschung und Entwicklung, Leitung/Verwaltung aufgegliedert ist.

Der Service/Vertrieb steht im direkten Zusammenhang zu den Verkaufszahlen des Unternehmens. Je mehr Vertriebsmitarbeiter eingestellt sind, desto mehr Verträge werden verkauft. Eine Vergrößerung der Vertriebsabteilung sorgt also für einen Neukundenzuwachs.
Doch auch Servicemitarbeiter stehen im Zusammenhang mit Verkaufszahlen, jedoch zeigen sich hier die Auswirkungen etwas Zeitversetzt. Da hier nur Bestandskunden behandelt werden, zeigt sich eine gut gefühlte Qualität eines Kunden erst später durch Zukauf von Produkten, oder Verlängerung des Vertrags. Eine Vergrößerung dieses Bereichs wirkt sich also positiv auf die Stammkundschaft aus.
Hier gilt jedoch, dass man sich bei der Anzahl der Mitarbeiter einige Gedanken machen muss. Zu viele neue Mitarbeiter sorgen eher für mehr Kosten, als für einen hohen Neukundenzuwachs. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen muss hier bedacht werden, bei der Planung für die folgenden Spieljahre.

Der Technische Service sorgt für die Kundenzufriedenheit. Eine Auslastung von 100% der Mitarbeiter ist hierbei schon ein Indikator für schlechten Service und Unzufriedenheit beim Kunden, da die Wartezeiten sich hier stark verlängern. Man sollte hier auf eine Auslastung von unter 85% zielen, da selbst dieser Auslastungsgrad für erhöhte Wartezeiten sorgt.
Bei diesen Zahlen wird schnell deutlich, dass es ein schwieriger Balanceakt sein wird aus Auslastungsgrad und Mitarbeiteranzahl. Wenn man hier neue Mitarbeiter einstellt kann das schnell zu hohen Kosten führen, die an anderen Stellen getragen werden müssen. Die normale Fluktuation sowie die Anzahl der Bestandskunden sollten hier gut beobachtet werden, um sinnvolle Entscheidungen für diesen Bereich treffen zu können.

Die Forschung und Entwicklung sorgt für die Innovationen des Unternehmens. Ein Technologieindex von 1,00 bedeutet hier, dass das Unternehmen die Standardpalette der Branche anbietet, ohne besondere Zusatzinnovationen. Es setzt sich somit nicht durch Innovation von der Konkurrenz ab. Wenn man in Zukunft neue Märkte erschließen will, muss man also hier die Mitarbeiterzahl erhöhen. Jedoch kann eine Investition in Forschung nie sicher sein, da ja nach neuen Dingen geforscht wird. Es kann also auch passieren, dass das Unternehmen hier nur zahlt, ohne irgendwelche Gewinne herauszubekommen. Wer jedoch risikofreudig ist, den interessieren die möglichen Vorteile mehr, als die möglichen Nachteile.

Die Leitung/Verwaltung wird während des Spiels automatisch in der Mitarbeiteranzahl korrigiert. Wenn es mehr Mitarbeiter gibt die es zu “leiten” gibt, wird dies automatisch geschehen, genauso wie das Entlassen der Mitarbeiter, falls es weniger zu “Leiten” gibt. Es könnte sich dennoch empfehlen, dass man diese eher versteckten Kosten im Auge behält. Wenn man mehr Mitarbeiter einstellt fallen hier nämlich zusätzliche Kosten an, die vom Spieler selbst nicht bestimmbar sind.

Zahlen

Die Unternehmenszahlen sind relativ nüchtern. Der Umsatz durch DSL-Standardverträge betrug im Vorjahr des Spiels 6 Millionen Euro. Dies ist auch der Gesamtumsatz des Unternehmens. Als Anbieter von DSL-Standardverträgen ist dies nicht überraschend, doch hat der Zeitungsartikel des Unternehmens etwas anderes angedeutet.
Insgesamt hatten wir 50 Mitarbeiter, wobei hier der Vorstand nicht eingerechnet ist.
Die Netzkapazität unseres Netzes beträgt 40.000 Einheiten. Je zusätzliche Einheit kostet dies unser Unternehmen 75 Euro pro Einheit. Hier sollte wirklich gut aufgepasst werden, da es auf den ersten Blick sehr teuer klingt. Andererseits, falls unser Netz weitgehend unterfordert ist, könnte ein eigenes Vermieten unserer Kapazitäten als Gewinnbringend angesehen werden.
Das Unternehmensgebäude umfasst 1.000 qm bei zentraler Lage. Besondere Kosten fallen hierbei nicht an.

Die Zahlen sind, auf den ersten Blick, recht nüchtern, und zeigen nichts besonderes auf. Dennoch sind sie wichtig, um zukünftige Entscheidungen zu fällen.

Portfolio

Das Produktportfolio ist bei der momentanen Ausgangssituation sehr dünn. Es gibt einen Standard-DSL Vertrag, sowie das Paket Lucky-25, mit Telefonie und Internet in einem Paket. Es wurde zwar von einem Triple-Play Paket gesprochen, also Fernsehen aus der gleichen Hand, aber dazu gibt es noch keine genauen Zahlen und Fakten.
Zudem besitzt unser Produkt noch keine Features, also Zusatzdienste die im Vertrag mit angeboten werden können, wie eine feste IP, Flatrates, oder sonstige Dinge. Auf diesem Gebiet sollte sich definitiv etwas tun.
Auch gibt es keine neuen Projekte in den Bereichen. Hier wird es aber für jeden Bereich der optimiert werden kann je drei Projekte geben, in die man investieren kann. Wir sind gespannt.

Fazit und erste Strategieüberlegungen

Das Unternehmen in Zahlen ist momentan recht nüchtern und wenig aussagekräftig. Es wurde bereits angekündigt, dass das Unternehmen zwar gute Gewinne macht, doch auch, dass es auf dem momentanen Markt und im Hinblick auf die internationale Konkurrenz ins Straucheln kommt. Es müssen neue Absatzmärkte erschlossen werden, und allgemein mehr Innovation und Pepp ins Unternehmen.

Die allgemeine Strategie die mein Team hier verfolgen wird, wird größtenteils risikofreudig sein. Da es sich hier immernoch nur um ein Spiel handelt, kann man leicht risikofreudig sein, da man nicht viel zu verlieren hat, ausser ein fiktives Spiel. Selbstverständlich werden die Entscheidungen nicht unüberlegt sein, und auch nicht blind entschieden.
Unsere Ausrichtung wird in neue Innovationen und die Forschung gehen, doch dabei versuchen wir die Bestandskunden nicht zu verlieren. Eher werden wir versuchen diese besser in unser neues Produktportfolio zu führen.

Nach Innen wird die Ausrichtung klar auf Mitarbeiterschonung ausgerichtet sein. Die Mitarbeiter mussten sich bereits mit viel Veränderung im Unternehmen abfinden, mit einem neuen Vorstand, und bereits einer Einsparung bei der Weihnachtsfeier leben. Dies könnte zu Unsicherheiten der Belegschaft führen. Leider wird nicht ersichtlich inwieweit die Entscheidungen darauf Rücksicht nehmen, doch werden wir versuchen diese Punkte im Auge zu behalten. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit wirkt sich auch positiv auf das Unternehmen aus.

Wir sind weiterhin sehr gespannt wieviel Freiheiten man im Spiel hat, und ob wir natürlich auch immer die richtigen Entscheidungen treffen werden.

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