Noch mehr Motivation
Ich habe bereits in einem vorherigen Artikel zum Thema Motivation geschrieben. Doch die Besucherzahlen für diesen Artikel, sowie die Schlagwörter nach denen gesucht wird, um auf diese Seite zu gelangen, zeigen mir, dass das Thema Motivation sehr viele Menschen interessiert. Da der letzte Artikel auch noch nicht alle Stichpunkte besprochen hat, die ich mir gemacht habe, habe ich somit einen zweiten Artikel verfasst.
Seit dem letzten Artikel weiss ich also was Motivation ist, warum mir Motivation in meinen Unternehmungen fehlt, und wie ich Motivation für meine Projekte in mir wecken kann.
Inspiration und Kreativität
Ich habe bereits angedeutet, dass das Wecken von Kreativität, und der Inspiration, mich sehr motivieren. Jeder kennt sicher diese Form von Inspiration. Ich selbst habe da eine bestimmte Eigenschaft, die vielen Menschen um mich herum auf die Nerven geht. Es ist eine besonders ausgeprägte Form von Enthusiasmus für die verschiedensten Dinge.
Schon immer war ich ein sehr interessierter Mensch. Ich habe die verschiedensten Dinge ausprobiert, mich an den unterschiedlichsten Hobbies versucht, und versucht alles einmal zu erleben, und kennenzulernen. Manche Dinge sind hängengeblieben, aus anderen Dingen hab ich nur ein paar Lehren gezogen.
Als Kind habe ich zum Beispiel Murmeln gespielt, Steine gesammelt, Bäume beklettert, oder kaputte Briefmarken gesammelt. Ich war im Fussballverein, Badmintonverein, Schwimmverein, Jiu Jutsu Verein, oder auch mal im Tischtennisverein. Ich war ansonsten gerne Klettern, Spazieren, Wandern, Fahrradfahren, Inlineskater fahren, oder habe mit Freunden Capoeira gelernt. Auch Skateboardfahren habe ich ausprobiert.
Ich habe schon Klavier gespielt, Gitarre gespielt, und spiele momentan die Mundharmonika. Ich habe sogar vor kurzem mit Beatboxing angefangen.
Etwas später habe ich mit Turnen angefangen, mache nebenbei Akrobatik, oder möchte mich demnächst mit Parkour ausseinandersetzen. Ich lese sehr gerne sehr viele Bücher zu den verschiedensten Themen, und habe schon sehr viele Zeitschriften gekauft und gelesen. Und damit meine ich ganze Reihen von Zeitschriften, nicht nur Einzelausgaben.
Ich schaue sehr gerne Filme, und mein Lieblingsgenre sind die Horrorfilme, die ich sehr gerne schaue. Ich bin gerade dabei eine größere Horrorfilmsammlung aufzubauen.
Ich habe mich sogar eine ganze Weile lang mit verschiedensten Themen aus der Esoterik beschäftigt. Daneben habe ich mich am Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Schamanismus oder am Keltentum versucht.
Egal welches Hobbie, oder welchen Tick ich gerade hatte, es sah immer gleich aus. Wenn ich eine neue Sache kennengelernt habe, bin ich darin voll aufgegangen. Ich habe alle Informationen, alle Bücher, und alle Quellen in mich verschlungen, die ich zu dem Gebiet finden konnte. Ich habe mich in jeder Minute meiner Freizeit, und sogar während der anderen Zeiten damit beschäftigt. Ich habe öfter einmal eine Standpauke von Lehrern bekommen, weil ich mich mit anderen Dingen beschäftigt habe. Ich habe nurnoch über dieses Thema gesprochen, und die Menschen um mich herum damit wahnsinnig gemacht.
Sicher hat es die wenigsten Menschen interessiert, was ich getan habe, aber für mich war jedes einzelne Hobbie, jeder Tick, und jedes Gebiet etwas besonderes. Ich habe viel gelernt, und hatte immer viel Spass an der Sache.
Die Tatsache ist, dass der Enthusiasmus, mit dem ich die Dinge angegangen bin, sehr förderlich war. Noch heute finde ich immerwieder neue Dinge die mir Spaß machen. Leider habe ich nicht immer für jede Sache diesen Enthusiasmus. Wenn ich ihn doch aber mal habe, dann läuft diese Sache großartig, und ich lerne sehr viel davon. Ich komme schnell voran, und kann schon früh Erfolge erzielen.
Ich möchte damit nur sagen, dass jeder Mensch einen Enthusiasmus in seinen Projekten finden sollte, damit er die besten Ergebnisse herausschlagen kann.
Accepted
Letzte Woche habe ich einen sehr interessanten und für mich höhst inspirierenden Film gesehen. Er heisst Accepted. Es drehte sich um einen Studenten, der keine Zulassung zu irgendeiner Universität bekommen hat. Und um seine Eltern nicht zu enttäuschen, hat er eine Universität erfunden, und seinen Eltern vorgemacht bei dieser aufgenommen worden zu sein.
Mit der Zeit kamen dann viele weitere Studenten auf die provisorisch gegründete Universität, und lernten Dinge, die sie sich selbst ausgesucht haben. Unter den Fächern gab es Meditation, Skateboard fahren, oder “Wie man Dinge mit dem Blick in die Luft jagen kann”.
Die Message war eindeutig. Mit Spass am der Sache kam die Inspiration. Mit der Inspiration wurde die Kreativität geweckt, und die Studenten haben viele großartige Dinge geschaffen und erreicht. Es waren die unkonventionellsten Methoden an Dinge heranzutreten, aber sie waren sehr erfolgreich, und kein einziges Fach hat sich für die Studenten wie Arbeit angefühlt.
Der Film zeigte zudem, wie man mit Intelligenz und Willen aus jeder Situation einen Vorteil schlagen kann. Der Hauptdarsteller, und Gründer der neuen Universität, hat es immerwieder geschafft das Beste aus der Situation zu holen.
Wer einmal einen Lichtblick in seinem tristen Alltag braucht, oder einfach mal einen witzigen und inspirierenden Film sehen möchte, dem sei dieser Film wirklich ans Herz gelegt.
Die Zone
Eine Möglichkeit diesen Schub von Inspiration, Motivation und Kreativität zu nutzen ist die Nutzung der Zone. Viele Menschen kennen die Zone. Wenn ich in einer Sache völlig aufgehe, und mich sehr in die Aufgabe vertieft, so sehr, dass ich nichts anderes um mich herum mitbekomme, dann befinde ich mich in der Zone. In der Zone bleibt die Zeit stehen, und die Konzentration kanalisiert sich auf die vor mir liegende Aufgabe. Ich vergesse die Zeit, ich vergesse Hunger und Durst. Ich vergesse Müdigkeit, Wärme und Kälte. Wenn ich mit der Aufgabe fertig bin, oder einmal doch aufblicken sollte, stelle ich fest, dass eine ganze Weile vergangen ist. Vielleicht ist es schon Abends, oder bereits Morgens. Ich bin mir nichtmal mehr sicher, ob nicht das Telefon in der Zwischenzeit geklingelt hat, oder irgendwer versucht hat mich anzusprechen.
Die Zone ist ein sehr kraftvoller Ort, oder vielmehr eine inspirative Kraft. Je mehr Enthusiasmus ich in ein Projekt legen kann, desto eher erreiche ich die Zone bei der Bearbeitung der Aufgabe. Enthusiasmus und die Zone treten vermehrt dann auf, wenn meine Inspiration und Kreativität geweckt wird, und mich die Aufgabe anspricht. Wenn ich Spaß daran haben könnte, kann ich auch in die Zone treten.
Procrastination
Der Feind der Produktivität heisst Procrastination. Ins deutsche uebersetzt bedeutet es “Aufschieben”. Es ist eine negative, kontraproduktive Kraft, die mich eher dazu bringt Faul und Träge zu sein. Ich habe dann keine Lust irgendetwas zu erledigen, und sehe keinen Sinn in den Aufgaben. Es fällt mir sehr schwer auch nur mit einer Aufgabe beginnen.
Jeder kennt sicher solche Situationen. Und leider kennen die meißten Menschen sogar eher diese, als die oben genannten Situationen. Man könnte es als eine abgeschwächte Form von Frustration beschreiben. Auch hierzu habe ich bereits einen Artikel geschrieben.
Der Feind heisst also Procrastination, Aufschieben, Unlust, Langeweile, Frustration und Depression. Auch Stress, Glücklosigkeit und Perspektivlosigkeit gilt es dringend zu vermeiden.
Die Freunde heissen im Gegenzug Enthusiasmus, Freude, Motivation, Kreativität, Inspiration und Gemütlichkeit. Ich muss also meinen Platz im Leben finden, die Tätigkeit, das Projekt oder das Hobbie, das in mir all diese Dinge weckt.
Wenn es mir gut geht, ich zufrieden mit meinem Leben bin, und alle Probleme angegangen bin, kann ich sogar überlegen, mein Hobby oder mein inspirierendes Projekt beispielsweise in eine Selbstständigkeit umzuwandeln.
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