Business Frau

Motivation

Um ein Projekt erfolgreich zu beenden braucht es mehr als nur Arbeit. Wenn ich motiviert bin, fällt mir das Projekt viel leichter. Selbstverständlich geht es auch ohne Motivation, und sicher hat jeder sich schon durch genug Projekte geschleppt. Bin ich jedoch motiviert, und will voller Tatendrang die mir gestellten Aufgaben erfüllen, geht es mir auch viel besser. Die Aufgabe ist damit auch viel leichter und ich habe sogar noch Spaß beim Erledigen.

Was ist Motivation

Motivation würde ich als die schöpferische Kraft bezeichnen, die mir hilft meine Tätigkeit zu erfüllen. Wikipedia spricht von der psychischen Kraft die das Verhalten antreibt. Sie hilft mir meine Aufgaben zu beginnen, meine ToDos zu erfüllen, meine Projekte erfolgreich zu beenden. Sie inspiriert mich in meinen Erledigungen, und in meinen Überlegungen.

Wenn ich demotiviert bin, fällt mir alles viel schwerer. Ich habe keine Lust meine Aufgaben zu beginnen, erfülle die wenigsten ToDos, und die Projekte verspäten sich, oder scheitern sogar ganz. Meine Aufgaben machen mir keinen Spaß mehr, und ich zwinge mich durch den Arbeitstag, oder durch die Besorgungen. Ob privates Projekt, oder berufliches Projekt. Wenn ich längere Zeit ohne Motivation an etwas arbeite, steigt mein Stresslevel. Dies kann in schlimmen Fällen sogar zu Depressionen führen.
Jeder hat sicher schonmal die destruktive Kraft gespürt, die auftritt, wenn ich keine Motivation für eine Sache habe. Die Aufgabe wird entweder gar nicht, oder nur schlecht und notdürftig erledigt. Das Projekt und ich, wir leiden beide gleichermaßen darunter. Davon hat niemand was. Sollte ich so eine Situation bemerken, muss ich sofort die Notbremse ziehen.

Gründe für Demotivation

Um einer solchen Situation entgegenzutreten, muss ich wissen, wo der Ursprung der Demotivation liegt. Sie kann mehrere Ursachen haben:

  • Ich bin ausgelastet oder überarbeitet. Ich habe keine Energie mehr, und brauche eine Pause.Vielleicht bin ich aber auch genervt und frustriert.
  • Ich weiss nicht, was genau zu tun ist. Ich sitze da, und kenne die Aufgabe, weiss aber nicht wie ich anfangen soll, und was zuerst zu erledigen ist.
  • Ich weiss zwar was zu tun ist, aber ich weiss nicht wohin die Aufgabe führt. Ich kenne die Ziele, oder die erwünschten Ergebnisse nicht, und zweifle an dem Sinn des Projekts.
  • Die Aufgabe langweilt mich. Ich werde intellektuell nicht gefordert, oder die Aufgabe inspiriert mich nicht. Ich würde viel lieber etwas Kreativeres machen.
  • Ich kann mich nicht mit der Aufgabe identifizieren. Vermutlich dient das Ziel einer anderen Person, aber für mich ändert sich nichts. Ich habe keinen Vorteil daraus.
  • Ich habe zu viele andere Dinge zu erledigen, und komme nicht dazu diese Aufgabe ordentlich zu bearbeiten. Vielleicht fehlt es mir an Zeit.

Es gibt sicher noch mehr Gründe für Motivationslosigkeit. Ich sollte mich auf jeden Fall darauf konzentrieren was genau das Problem ist. Erst wenn ich es vollständig erkannt habe, kann ich daran auch etwas ändern:

  • Ich sollte eine kleine Pause machen. Es nützt nichts, wenn ich überarbeitet an das Projekt herangehe. Im Zweifelsfall muss es eben warten. Lieber schiebe ich es auf, als es vollständig scheitern zu lassen.
  • Ich sollte mir einen genauen Plan erstellen mit allen Dingen, die zu erledigen sind. Ich sollte die Aufgaben sortieren, und sie in einzelne, direkt ausführbare Handlungsschritte aufteilen. Allgemein gehaltene Aufgaben verwirren mich nur.
  • Ich sollte evaluieren, warum das Projekt wichtig für mich ist. Was sind die Ziele, der gewollte Ausgang des Projekts, oder der Aufgabe. Was nützt es mir. Wie geht es mir, wenn die Aufgabe erledigt ist. Wenn mir das Projekt nicht mehr wichtig ist, sollte ich überlegen es ganz fallen zu lassen.
  • Ich sollte überlegen wie ich die Aufgabe anpassen kann, damit sie mich mehr fordert. Ich könnte mir kleine Ziele stecken, oder versuchen etwas Einzigartiges daraus zu machen. Wenn ich beispielsweise eine Präsentation halten muss, könnte ich versuchen sie ganz ohne Text zu erstellen, oder eine neue Technik anwenden.
  • Wenn die Aufgabe nicht so wichtig ist, sollte ich sie fallen lassen. Wenn sie gemacht werden muss, könnte ich überlegen, ob ich sie an eine andere Person abgeben kann. Vielleicht macht sie einer anderen Person mehr Spass.
  • Ich sollte mir einen Zeitplan machen, welche Dinge ich wann erledigen muss. Ich sollte mich mehr mit dem Thema Zeitmanagement beschäftigen, und Methoden erlernen, wie ich meine Zeit besser einteilen kann. Oft ist das Problem nicht die mangelnde Zeit, sondern schlechtes Zeitmanagement.

Wie kann ich mich motivieren?

Es gibt Tricks, wie ich Motivation für eine Aufgabe wecke. Es ist jedoch keine Zauberformel die ganz ohne Arbeit auskommt. Um Motivation zu erhalten muss ich etwas dafür tun. Jedoch ist dies weitaus weniger anstrengend, als die tatsächliche Aufgabe demotiviert anzugehen.
Ich muss mir also überlegen, was genau das Problem an der momentanen Aufgabe ist. Warum macht sie mir keinen Spass. Warum bearbeite ich sie nicht sofort. Warum verstehe ich sie nicht, und warum ist sie nicht schon längst erledigt

Wenn eine Aufgabe mich inspiriert und meine Kreativität weckt, wenn sie mich fordert, und ich die Ziele und den Sinn klar kenne und erkenne, und wenn ich mich auf das Ergebnis freuen kann, dann habe ich genug Motivation diese Aufgabe auch zu erfüllen. Sollte einmal mitten in einem Projekt die Motivation fehlen, liegt es bestimmt an einem der oben genannten Gründe.

Allgemeine Tipps

Abraham H. Maslow entwickelte 1958 das Modell der Bedürfnispyramide. Im groben beschreibt diese die allgemeinen und speziellen Bedürfnisse des Menschen. Hierbei bauen höhere Stufen auf die niedrigeren Stufen auf.

  • Das Bedürfnis nach Essen, Trinken, Schlaf, Wärme, Atmung.
  • Das Bedürfnis nach allgemeiner Sicherheit. Körperliche Unversehrtheit, eine feste Wohnung, ein festes Einkommen.
  • Das Bedürfnis nach sozialen Bindungen. Freunde, Familie, Liebe.
  • Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung. Karriere, Reichtum, Status, Auszeichnungen und Anerkennung.
  • Das Bedürfnis nach Individualität, Spiritualität, Talententfaltung, Kunst.

Wenn eine niedrige Stufe nicht befriedigt ist, können höhere Stufen erst recht nicht erfüllt sein. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit der Motivation. Wenn ich hungrig bin, oder müde, kann ich selbstverständlich keine Motivation zur Erfüllung meiner Aufgaben aufbringen. Auch wenn ich mich um meinen Beruf sorgen muss, oder um das Wohlergehen meiner Familie, fällt es mir schwer meine Aufgaben zu erledigen. Wenn jedoch alle Stufen befriedigt sind, und ich somit mein Talent frei entfalten kann, habe ich auch genug Motivation alle Ziele zu erreichen, die ich mir stelle, oder die mir gestellt werden.
Sollten also die oben genannten Gründe nicht zutreffen, sollte ich mir Gedanken über meine Bedürfnisse machen. Vielleicht erkenne ich dadurch einige Schwächen in meinem Leben, die ich ändern sollte.

Grundsätzlich gilt auch, dass ich meinen Beruf und mein Privatleben gut ausbalancieren muss. Zu viel Arbeit ist genauso schädlich wie zu viel Vergnügen. Nur wenn beide Gebiete gleichermaßen gedeckt sind, kann ich mich weiterentwickeln. Und letztendlich geht es in den meißten Projekten darum, sich weiterzuentwickeln.

Ich sollte also immer darauf achten gut Motiviert meine Aufgaben anzugehen. Jetzt weiss ich ja wie es geht.

Gib mir 'nen Kaffee aus

Ähnliche Artikel:

  1. Noch mehr Motivation Ich habe bereits in einem vorherigen Artikel zum Thema Motivation...
  2. Zeitmanagement Zeit ist etwas sehr Kostbares. Jeder hat sie, doch eigentlich...
  3. Ziele Es gibt verschiedene Arten von Zielen. Und jeder Mensch sollte...
  4. Der perfekte Unternehmer Unternehmer zu sein, oder einer zu werden, ist heute leichter...
  5. Schluss mit dem Produktivitätswahn Meine wöchentliche Aufräumaktion hat mal wieder begonnen. Heute waren alte...



Antworten




  Tweep.de - ©2009      Tweep RSS